Was sind Krampfadern?

 

Krampfadern sind deutlich sichtbare, geschlängelte Venen am Bein. Der Begriff Krampfader hat übrigens nichts mit Krämpfen zu tun, sondern stammt von dem indogermanischen Wort" krimping", das heißt: schlängeln. Die Erkrankung ist offensichtlich schon seit über 2000 Jahren bekannt!

 

Erste Symptome sind - nicht selten schon bei jungen Frauen - Besenreiser und unübersehbare Netzvenen. Später können Klappendefekte, Stauungsbeschwerden und Hautverfärbungen hinzukommen.

 

Der genaue Befund (Nachweis von Klappendefekten und Umkehr des Blutstroms in Richtung auf die Füße) mit der Ausdehnung und der Beurteilung der Schwere der Erkrankung und der Behandlungsmöglichkeit muss von einem Fachmann (zum Beispiel einem Gefäßchirurgen) beurteilt werden. Darauf aufbauend können Arzt und PatientIn gemeinsam eine Behandlungsmethode auswählen.

 

-> Behandlungsmethoden im Überblick

 

Der venöse Blutfluss erfolgt im Bein zu nahezu 100 % in den so genannten tiefen Venen, die in der Mitte des Beines tief in der Muskulatur lokalisiert sind. Deshalb können die oberflächlichen Venen entfernt oder verschlossen oder behandelt werden, wenn die Funktion dieser tiefen Venen gewährleistet ist. Dies wird durch die klinische Untersuchung des Erfahrenen und eine Ultraschalluntersuchung gewährleistet. Krampfadern stellen eine Gefahrenquelle für Thrombosen dar, gesunde Venen müssen bei einer Behandlung geschont und dürfen nicht entfernt werden.

 

Krampfadern, die Beschwerden bereiten oder auch kosmetisch als störend wahrgenommen werden, sollten behandelt werden.


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