Was sind Besenreiser?

Besenreiser sind kleinste Adern nahe der Hautoberfläche, die sich erweitert haben, mit Blut gefüllt sind und deshalb durch die Haut als hellrote Gefäßbäumchen, dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar sind. 

 

Besenreiser sind grundsätzlich ausschließlich ein kosmetisches Problem, anders als Krampfadern.

Kleine, hässliche, teilweise netzartig feine Hautvenen werden häufig als kosmetische belastend empfunden. Typischerweise zunächst in der Kniekehle lokalisiert, breiten Sie sich zunehmend über das ganze Bein aus.

 

Bei der Behandlung von Besenreisern geht es darum, diese so weit als möglich unsichtbar zu machen ohne dass es längerfristig zu lästigen Verfärbungen der Haut kommt, bzw. ohne dass sich Rezidive, also neue Besenreiser, bilden. 

 

Die Behandlungsmethode der Wahl bei Besenreisern ist die Verödung.

Methodisch entscheidend ist es hierbei, dass Verödungsmittel mit den dünnst-möglichen Kanülen direkt in diese teilweise haarfeinen Venen zu injizieren. Dies setzt Erfahrung und Sachkenntnis beim behandelnden Arzt voraus und ist der entscheidende Schritt, die Ergebnisqualität zu sichern. Mit ultra-feinen, leicht laufenden und für den Patienten kaum wahrnehmbaren Punktionen gelingt es, diese Besenreiser mit einem Verödungsmittel und einer nur geringen Menge Luft zu füllen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die Besenreiser intakt bleiben (ohne dass diese „platzen“) und das Verödungsmittel in das umgebende Gewebe eindringt. Unmittelbar nach der Injektion wird die Stelle komprimiert und die Kompression abschließend mit einem geeigneten Kompressionsstrumpf
(für max. 24 h) gesichert.

 

-> Mehr zur Behandlung von Besenreisern und Krampfadern nach Prof. Dr. Dr. Harnoss